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Innsbruck Cyclassics 1: Axamer Lizum

Eingefahren:
08. 2015
Kilometer:
73.50
Höhenmeter:
1890.00
GPX-Track
  • Rennrad, Tirol, Innsbruck, Axamer Lizum
  • Rennrad, Tirol, Innsbruck, Axamer Lizum
  • Rennrad, Tirol, Innsbruck, Axamer Lizum
  • Rennrad, Tirol, Innsbruck, Axamer Lizum
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Bergstraße in das Olympia-Schigebiet von Innsbruck: Eine Tour für Bergziegen!

 

Nach dem Start in der Innsbrucker Wiesengasse passieren wir das Stift Wilten und die Wiltener Basilika. Das alte Veldidena war ein wichtiger Etappenort der römischen Via Raetia, die über den Brennerpass Norden und Süden verband. Und auch hier ist es Startpunkt für eine Bergfahrt, die man getrost als einen Innsbrucker Klassiker bezeichnen kann. Der Anfang ist etwas verkehrsträchtig, weil es auf der viel befahrenen B 182 bis hinter den Berg Isel geht. Bei einem Kreisverkehr zweigt man rechts ab in Richtung Natters und gleich wird es ruhiger. Nicht nur die Steigung, sondern auch der Blick auf die Brennerberge im Süden lassen das Herz höher schlagen.

Von Natters führt die Tour über ein liebliches kleines Tal fast bis zum Natterer See; der wird rechts liegen gelassen, weil es erneut eine kurze aber knackig Rampe wegzudrücken gilt. Am weiteren Wegabschnitt bis Axams herrscht Ruhe vor dem Sturm: Denn nach einer kurzen Abfahrt und einem flacheren Stück zweigt die anvisierte Bergstraße links ab und verläuft von nun an gute sieben Kilometer bis ins Schigebiet Axamer Lizum. Zwar sind es insgesamt nur vier Kehren, dementsprechend lange sind dafür die Querfahrten dazwischen. Auch steilt es immer wieder auf und so geht es im Wiegetritt zunächst durch Bergwald und dann teilweise über Almwiesen in die Stubaier Alpen hinein. Aus dem Nichts erscheint die markante Silhouette der Kalkkögel, der Dolomiten Nordtirols, während im Rücken Karwendel und Hohe Munde der Auffahrt wachen. 

Zurück nach Axams verläuft die Tour am Aufstiegsweg, dann aber weiter in Richtung Westen bis Grinzens (nicht mit Grinzing verwechseln!). Die Straße schlängelt sich immer leicht ansteigend den Hang entlang in das Sellraintal. Tief unten rauscht der Bach, oben werden die steilen Bergwiesen bewirtschaftet. Mit dem Fotscherbach endet die Querfahrt abrupt und eine direkte Straße führt hinunter in den Ort Sellrain. Ein heftiges Unwetter hatte hier im Jahr 2015 Häuser vermurt und beträchtlichen Schaden angerichtet.

Es ist wohl dem engen V-Tal geschuldet, dass der Anstieg auf der anderen Talseite gleich richtig anzieht. Entlang der "Gasse" fährt man bis Hinterburg und quert dann anschließend das Tiefental. Wer noch nicht genug hat, dem kann die kurze, aber sehr aussichtsreiche Auffahrt ins Schigebiet Rangger Köpfl nach Stieglreith empfohlen werden. Die Straße zur Mittelstation zweigt links ab und führt in wenigen Kehren und mäßiger Steigung über 3 Kilometer bis zu einem Bergrestaurant.

 

Die Heimfahrt verläuft über die westlichen Ausläufer des südlichen Mittelgebirges. In Oberperfuss zweigt die Straße links weg nach Ranggen. Es ist dies ein verlassenes Eck, weil eine Durchfahrt nach Telfs von Ranggen aus nicht möglich ist und es daher keinen Durchzugsverkehr gibt. Leicht wellig erreicht man zunächst Völsesgasse und gleich darauf Ranggen, das am westlichsten Ende der Gebirgsterrasse liegt. Über das Rettenbachtal geht es in Abfahrtsposition hinunter nach Kematen, das auch direkt von Oberperfuss aus ohne den Umweg über Ranggen erreicht werden kann. Um dem Verkehr auf der Hauptstraße zu meiden, kann man die Variante über die Feldwege und Afling nehmen. Ab Völs stellt dann der südseitige Innradweg zwischen dem Fluss und der Autobahn eine vernünftige Variante dar; hier herrscht wenig Verkehr und zügig wird schließlich Innsbruck erreicht. 

 

GPX-Track
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Start/Parkmöglichkeiten

Innsbruck, Wiesengasse. Parken ist im gesamten Innsbrucker Stadtgebiet kostenpflichtig. Die grüne Zone am Stadtrand ist günstiger als die blaue Zone in der Innenstadt.

Wegpunkte

Innsbruck – Natters – Götzens – Axamer Lizum – Grinzens – Sellrain – Oberperfuss – Stieglreith – Ranggen – Kematen – Innsbruck

 

Hinweise

Die Tour kann an mehreren Stellen abgekürzt werden; optional sind auch die Stichstraßen in die Axamer Lizum und nach Stieglreith.